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"Ostereierschießen": Ostereiersuchen der etwas anderen Art am 03. und 04. April 2026
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Der Schützenverein Jägersruh e.V. investiert in die Sicherheit und Erweiterung seiner Sportschießanlagen, bewirbt den Schießsport als Konzentrationssport, mahnt mehr Geschlossenheit der Sportschützen im Verein an und verabschiedet einen ausgeglichenen Haushalt.
Der 1.Vorstand Alexander Weiß gab vor einer gut besuchten JHV seinem Bericht bekannt:
Der Verein hat aktuell 241 Mitglieder, den 12 Abgängen stehen 13 Neuaufnahmen gegenüber. 16 Mitglieder gehören der Schützenjugend an, 31 Mitglieder sind weiblich, 210 männlich, 21 haben uns als Zweitverein. Der Vorstand bedankte sich bei allen, nicht namentlich genannten Schützinnen und Schützen, für die Arbeitseinsätze bei Standreinigung, Reparaturarbeiten und der Vergrößerung des Aufenthaltsraumes im 25-Meterestand, die sich doch als schwieriger herausstellte als gedacht jedoch kurz vor der Vollendung steht. Bei den Aufsichten für ihren verantwortungsvollen, ehrenamtlichen Beitrag für den laufenden Schießbetrieb und den Events wie Neujahrsschießen, Ostereierschießen, Kärwaschießen und der Maßkrugrutschmeisterschaft. Beim Ehrenvorsitzenden Dieter Weiß für sein Engagement bei der Umsetzung diverser Maßnahmen.
Er bedankte sich beim Vereinsausschuss für seine hervorragende Arbeit für die gute Zusammenarbeit in der Vereinsführung und beim Jugendleiter Sascha Honig für sein Engagement. Die monatlichen Sitzungen verliefen harmonisch, so macht Vereinsarbeit Spaß und er hoffe, dass es so bleibt.
In 2026 ist der Umbau der Kugelfänge auf den 25 und 50m-Ständen geplant.
Weiter ging er auf überaus gelungene Veranstaltungen im vergangenen Vereinsjahr ein, wie das Neujahrs- und Kärwaschießen mit Schwarzpulver, das Ostereieierschießen mit 200 Teilnehmern, das Hauptschießen, die Weihnachtsfeier und ein überaus gelungenes Event, eine „Maßkrugrutschmeisterschaft“. Alle Veranstaltungen haben eine überaus positive Reaktion im Verein und in der Öffentlichkeit erfahren solche gesellschaftlichen Veranstaltungen tragen auch dazu bei, das Schützenwesen in ein gutes öffentliches Licht zu stellen. Alle die angesprochenen Veranstaltungen sind auch für 2026 geplant.
Der Sportbericht für 2025 fiel durchweg positiv aus. Zur Gaumeisterschaft konnte man 44 Starter melden und dort 14-mal den 1. Platz, 6-mal den 2. Platz und 4-mal den 3. Platz erreichen. Zur Bezirksmeisterschaft konnten sich 2025, 16 Starter qualifizieren und dort 3 x den 1., 3x den 2. Und einen 3. Platz erreichen. Bei der Bayerischen Meisterschaft auf der Olympiaschießanlage in München wurden bei 3 Starts die Plätze 8, 43 und 46 erreicht. Unsere 49 gemeldeten Starter bei der Hofer Stadtmeisterschaft konnten 5 x der 1., 9 x der 2. Und 5 x der 3. Platz belegen. Die Luftpistolenmannschaft erkämpfte sich hier den begehrten Wander-Pokal, der nun,- weil zum 3. mal in Folge – beim Schützenverein Jägersruh verbleibt. Auch die Rundenwettkämpfe wurden durchweg positiv abgeschlossen, so belegte die SPOPI-1.Mannschaft in der Oberfrankenliga den 1. Platz, die Großkaliberschützen in der Gauliga den 2. Platz. Die 1. LUPI- Mannschaft in der Bezirksliga auf den 5. Platz und somit den Klassenerhalt gesichert. die 2. LUPI-Mannschaft mit Erreichen des 1. Platzes steigt in die Gauoberliga auf. Beim Vereinshauptschießen 2025 errangen Michael Jahn Schützenkönigswürde und Daniel Miller die des Jungschützenkönigs. Alexander Weiß appellierte noch einmal an alle Mitglieder, möglichst an alle Veranstaltungen teilzunehmen und sich dort eventuell auch einzubringen. Wenn sich niemand mehr für den Verein einsetzt oder Veranstaltungen nicht mehr besucht werden, ist dies der Anfang vom Ende, was in vielen Vereinen bereits geschehen ist. Letztendlich ist man ein Sportschützenverein, der auch Bedürfnisbescheinigungen für einen sportlichen Waffenbesitz ausstellt und die sportliche Verwendung auch zu bestätigen hat. Die gesetzlichen Vorgaben werden vom Verein exakt umgesetzt.
Jugendleiter Sascha Honig zeigte sich recht engagiert, den Jugendlichen macht es Spaß und es sind nach seiner Meinung auch einige wirkliche Talente zu erkennen, die es zu fördern gilt. Er hob hervor, dass die jugendlichen Neuzugänge eine Bereicherung in seiner Jugendarbeit sind. Von einem besonders schönen Erfolg konnte er mit der Teilnahme von Josi Reichelt, bei der Gaumeisterschaft, wo sie sich super geschlagen und sich in allen Disziplinen bereits bis zur Bayerischen Meisterschaft qualifiziert hat, berichten. Seit es die elektronischen Anlagen gibt, findet das Jugendtraining immer dienstags von 17.30 bis 19 Uhr statt. Honig bedankte sich für die Spenden an die Jugendkasse und bei den Eltern dafür, dass sie die Kinder zum Sportschießen bringen.
Im Bericht der Schriftführerin Monika Weiß wurde bekannt gegeben, dass 8 Ausschusssitzungen durchgeführt wurden über die jeweils Protokolle vorliegen und bei jeder monatlichen Versammlung eingesehen werden können. Einladungen zu den Veranstaltungen wurden verschickt, Veröffentlichungen für die Presse wurden gefertigt und weitergegeben, ebenso für die Aktualisierung der Internetseite. Weiter wurden Dankschreiben an die Bayerische Staatsregierung, an den Bezirk Oberfranken und an die Stadt Hof verfasst.
Der Ehrenvorsitzende und Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses Dieter Weiß gab bekannt, dass der Haushaltsplan wieder ausgeglichen gestaltet werden konnte. Der Pächter „Rene Hüller“ hat bis jetzt nicht enttäuscht, er dankte der Pächterfamilie Hüller, im Namen des Vereins. Er wies darauf hin, dass ohne eine funktionierende Gastronomie im Schützenhaus die Schießstände in ihrer jetzigen Form nicht bestünden, weil man ohne die Unterstützung der Brauerei Scherdel die erforderlichen Eigenmittel nicht hätten aufbringen können. Für die gewährten Zuschüsse von der Stadt Hof und vom Freistaat Bayern bedankte er sich herzlich. Der Ehrenvorsitzende appellierte an den Verein, die guten Beziehungen und den "Guten Ruf", den der Verein besitzt, nicht zu verspielen, den man sich, in Hof und darüber hinaus, erworben hat.
Im vorgelegten Haushaltsplanentwurf, wurden die Kosten für die Erfüllung der Auflagen, der geforderten Bleistaubabsauganlagen, die noch nicht vollständig abgeschlossen werden konnten, von den Rücklagen in den Haushalt 2026 eingestellt, weiter hob der Vorsitzende die enorm gestiegenen Heiz- und Strom-Kosten für die Schießstände hervor. Ein weiterer großer „Brocken“ war 2025 der Umbau im 25-Meterstand Aufenthaltsraum. Zum Abschluss bemängelte der Ehrenvorsitzende die mangelhafte Teilnahme an den Events, die die Vereinsführung des mitgliederstärksten Sportschützenvereins in Hof nicht verdient hat. Es sollten hier die Vereinsmitglieder mehr Geschlossenheit zeigen um zu verdeutlichen, dass bei den Schützenvereinen, nicht ein par Verrückte in der Gegend herumballern, sondern hier mit echten Sportgeräten und nach unserem Verständnis, nicht mit Waffen, umgegangen wird. Es muss einfach erwähnt werden, dass es beim DSB nicht eine einzige Disziplin gibt, die der auf Menschen, Tiere oder deren Abbildungen gezielt oder gar geschossen wird. Was auch dem Ansinnen einer Waffenrechtsverschärfung für die Sportschützen widerspricht!
Die Schatzmeisterin Margot Prietsch gab im Jahresbericht bekannt, dass die Kasse wieder ausgeglichen und Dank der Mitgliederspenden, mit einem kleinen Guthaben abgeschlossen werden konnte.
Die Kassenprüfung wurde von den Kassenprüfern Thomas Staudt und Simone Werner durchgeführt, der Kassenführerin wurde eine Kassenführung ohne Beanstandungen bestätigt, die Einnahmen und Ausgaben wurden durch Belege dokumentiert. Simone Werner empfahl der Versammlung die Entlastung von Kasse und Vorstand. Die Abstimmung ergab eine einstimmige Entlastung von Kasse und Vorstand.

Vom 25.02. bis 28.03.2026 findet ein Waffen-Sachkundelehrgang mit Prüfung statt.
Interessenten möchten sich bitte bei Dieter Weiß – per Telefon: 09281/44759 oder per eMail: dietermonika87@gmx.de mit Name, Geburtsdatum und –Ort, Adresse und Telefonnummer, ggf. Mail-Adresse, verbindlich bis spätestens 08. Februar 2026 anmelden.
Alle Informationen finden Sie im folgenden PDF:
Waffen-Sachkundelehrgang 2026
Schützenkönig ist Michael Jahn, Jungschützenkönig ist Daniel Miller, Josie Reichelt wird 1. Ritter und somit Knackwurstkönigin und Stefan Köhler der 2. Ritter.
Alexander Weiß beendet Diskussionen über die Möglichkeit einen 0,0-Teiler zu schießen.
– Weltweit ?? – !!!!!! Es geht also doch !!!!!!!
26 Vereinsmitglieder beim Hauptschießen 2025 - Mammutprogramm in 3 Wochen
Mit der Preisverteilung im Schützenhaus beendete der Schützenverein Jägersruh e.V. sein Hauptschießen und Vereinsmeisterschaft 2025. Vorsitzender Alexander Weiß freute sich zwar über die Beteiligung von 26 Mitgliedern, die Erwartungen der Vereinsführung, eine über viele Jahrzehnte fortgeführte Tradition des „Kräftemessens“ der aktiven Sportlerinnen und Sportler und der Ermittlung der Königswürden des Vereins, waren nach seinen Worten „sehr Überschaubar“. „Wir sind als Sportverein nicht nur unserem Sport, sondern gerade als Schützenverein, besonders der Tradition verpflichtet, wir haben über 240 Mitglieder, davon rund 70 aktive Sportschützen, da sind 26 Teilnehmer nicht gerade eine Zahl, die wir uns wünschen und erwartet hätten, zumal eine Teilnahme am Sportlichen Schießen, verpflichtend für den weiteren Waffenbesitz ist.“, so der Vorsitzende in der anschließenden Diskussion.
Ergebnisse der ausgeschossenen Scheiben in den Disziplinen Luftgewehr, Luftpistole, Kleinkaliber- und Großkaliber-Gewehr. Kleinkaliber- und Großkaliber-Sportpistole, mussten wegen Umbau im 25-Meter-Stand,in diesem Jahr ausfallen.
Die Königswürde errang nach spannendem Wettkampf, Michael Jahn mit einem 14,7-Teiler mit der Luftpistole. Von den insgesamt rund 10 000 abgegebenen Schüssen, konnte der Schuss nicht mehr gedopt werden, er folgt seiner Frau Simone, die 2024 die Königswürde erreicht hatte. 1. Ritter und somit Knackwurstkönigin wurde Josie Reichelt und 2. Ritter Stephan Köhler. Die Würde eines Jungschützenkönigs, sicherte sich Daniel Miller mit 149,3-Teiler, geschossen mit der Luftpistole. Den 1. Platz auf die Ehrenscheibe führte in diesem Jahr Monika Weiß, mit einem 115,2 Teiler an, vor Michael Jahn und Dieter Weiß mit 103,2 und 127,7 Teiler. Bei Luftgewehr-Serie belegte Josie Reichelt mit 95 !!! Ringen, den 1. Platz und verwies Alexander Weiß und Sascha Honig mit 86 und 83 Ringen auf die Plätze. Auf die LG-Tief-Scheibe sicherte sich ebenfalls, Josie Reichelt mit 61,8-Teiler den ersten Platz vor Rainer Kolb und Alexander Weiß, mit 77,8 und 89,,5-Teiler.
Die Jugendprämien sicherten sich Colin Karger vor Daniel Miller. Bei den „Auflageschießen LG“ dominierte Simone Jahn, mit 104,9 Ringen vor Michael Jahn und Margot Prietsch mit 104,8, und 103,9 Ringen. Bei LG-Auflage-Tiefschuss konnte Alexander Weiß mit einem Traumschuss, (weltweit nur sehr selten geschossen) 0,0-Teiler glänzen und lies Michael Jahn und Stephan Köhler, mit 16,7 und 49,4-Teiler hinter sich. Die Disziplin KK-stehend-Auflage konnte Margot Prietsch mit 101,0 Ringen für sich entscheiden und Simone Jahn mit 100,7 und Michael Jahn mit 99,6 Ringen, denkbar knapp hinter sich lassen. Mit dem Kleinkalibergewehr wurde eine Liegend-Scheibe ausgeschossen, hier erkämpfte sich den 1. Platz Josie Reichelt mit 94 Ringen und verwies Rainer Kolb und Matthias Feiler auf die Plätze. Bei der Disziplin KK-Gewehr stehend dominierte die Nachwuchsschützin Josie Reichelt, wie in allen Frei Hand geschossenen Gewehrdisziplinen, mit ihren 93 !!!! Ringen, es konnte ihr der 1. Platz auch hier nicht strittig gemacht werden und es mussten sich Sascha Honig mit 64 und Michael Jahn mit 55 Ringen, mit den Plätzen 2 und 3 begnügen.
Beim Schießen mit dem Großkalibergewehr siegte in diesem Jahr Peter Freund mit sehenswerten 95 Ringen, Dieter Keiner wurde mit 85 Ringen Zweiter und Jürgen Schaumberg mit 83 Ringen Dritter.In der Disziplin Luftpistole Serie konnte Alexander Weiß, auch in diesem Jahr, mit 94 Ringen nicht geschlagen werden, er verwies Sascha Honig mit 91 Ringen und Michael Jahn auch mit 91 Ringen, auf die Plätze. Bei der Scheibe LP-Tiefschuss siegte Michael Jahn mit 14,7-Teiler vor Simone Jahn mit 57,5-Teiler und Alexander Weiß mit 69,5-Teiler.
Die Vereinsmeisterschaft, in diesem Jahr, nach neuen Regeln ausgetragen, brachte folgende Ergebnisse in den 9 Disziplinen:
Luftgewehr: Gold: Josie Reichelt, Silber Colin Karger.
Luftpistole: Gold Alexander Weiß, Silber Sascha Honig, Bronze Michael Jahn.
Luftgewehr Auflage: Gold Margot Prietsch, Silber Michael Jahn, Bronze Norbert Funk.
KK Sportpistole: Gold Karlheinz Gerber.
Großkaliber Pistole: Gold Dominik Martin, Silber Wolfgang Löhnert, Bronze Sebastian Schulze.
KK-Gewehr Auflage: Gold Margot Prietsch.
KK-Gewehr Stehend: Gold Josie Reichelt.
KK-Gewehr liegend: Gold Josie Reichelt.
Großkaliber Gewehr liegend: Gold Peter Freund, Silber Jürgen Schaumberg.
>Ein Schuss für die Geschichte, ein 0,0-Teiler, elektronisch gemessen (1-Teiler bedeutet ein Hundertstel mm Abweichung vom Zentrum der 10 Meter entfernten Zielscheibe). Weil man sich so einen Schuss eigentlich nur backen lassen kann, überreicht Simone Jahn dem glücklichen Schützen eine gebackene „0,0“. Nach unserem Wissen wurde eine 0,0 im Jahr 2022 schon einmal in Oberpfaffenhofen abgegeben, sonst haben wir weltweit keine Kenntnis. |
![]() Der Schuss 2025 für die Ewigkeit. |
![]() Die Preisträger von links: Wolfgang Löhnert, Sascha Honig, Michael Jahn, Josie Reichelt, Daniel Miller, Margot Prietsch, Alexander Weiß, Peter Freund. |
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Ein Highligt war das Programm für Jung und Alt: Während die Erwachsenen (aber auch Kinder) bei der 5. Hofer Maßkrug-Rutsch-Meisterschaft ihr Können zeigten, bot der Verein ein Blasrohrschießen an, das besonders bei Kindern (aber auch bei Erwachsenen) großen Anklang fand. Die Meisterschaft selbst verzeichnete mit 81 Einzelteilnehmern und 17 Mannschaften, eine Rekordbeteiligung.
Bei der Siegerehrung sicherte sich Günter Michalick aus Jägersruh, mit einer Bestmarke von nur 27 Punkten, den Titel, vor Reinhard Wurzbacher und mit 90 Jahren wohl die Älteste Teilnehmerin, Hildegard Heller. In der Mannschaftswertung siegte das Team "Gentlemen" der Seniorengruppe Berger Winkel, vor den Lady-Sportlerinnen "Die Frühaufsteher" I und II.
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Mannschaft:
![]() Die Gewinner des LPI-Wanderpokals Simone und Michael Jahn, Alexander Weiß, Sascha Honig mit OB Eva Döhla |
![]() Gruppenfoto mit den Preisträgern, Sponsoren und der Stadtkönigin Jugend, Josie Reichelt mit Königskette. |
![]() Übergabe von Pokal, Kette und Urkunden an die Mehrfachsiegerin und Stadtjugendkönigin Josie Reichelt, mit im Bild Vertreter der Sparkasse Hochfranken und der Volksbank, sowie die Stadtmeisterschaftsbeauftragten der HSSV, Tanja und Stefan Mäusbacher. |
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Der 1.Vorstand Alexander Weiß gab in seinem Bericht bekannt:
Der Verein hat aktuell 245 Mitglieder und somit einen neuen Höchststand erreicht.
Alexander Weiß bezeichnete es als erfreulich, dass man entgegen dem allgemeinen Trend bei Sportschützenvereinen, die Mitgliederzahl nicht nur halten, sondern mit 11 Neuaufnahmen im Jahr 2024 und bereits 8 in 2025, eine neue Rekordzahl erreichen konnte.
Auch 2025 ist wieder ein neues Projekt geplant, es ist die dringend nötige Vergrößerung des Aufenthaltsraumes im 25-Meter-Stand geplant, wofür eine Skizze allen Mitgliedern mit der Einladung zur Versammlung zu Kenntnis gebracht wurde.
Der Sportbericht für 2024 fiel durchweg positiv aus. Zur Gaumeisterschaft konnte man 38 Starter melden und dort 10-mal den 1. Platz, 3-mal den 2. Platz und 6-mal den 3. Platz erreichen. Zur Bezirksmeisterschaft konnten sich 2024, 13 Starter qualifizieren und dort 4-mal den 1. Platz , Einmal einen 2. Platz und 2-mal erreichen 3. P:latz für den Verein erkämpfen. Bei der Bayerischen Meisterschaft auf der Olympiaschießanlage in München wurden bei 4 Starts die Plätze 6, 9, 27 und 29 erreicht. Die 42 gemeldeten Starter zur Hofer Stadtmeisterschaft konnten 6 x den 1., 3 x den 2., und 5 x den 3. Platz belegen. Bei den Mannschaftswertungen erreichte Jägersruh 2 x den 1., 2 x den 2., und 3 x den 3. Platz. Die Luftpistolenmannschaft erkämpfte sich 2024 wieder den begehrten Wander-Pokal. Auch die Rundenwettkämpfe wurden durchweg positiv abgeschlossen, so belegte die Sportpistole--1.Mannschaft in der Oberfrankenliga den 2. Platz und die 2. Mannschaft in der Gau-Oberliga belegte den 5. Platz und die Großkaliberschützen in der Gauliga den 3. Platz. Die 1. LUPI- Mannschaft in der Bezirksliga den 3. Platz und die 2. LUPI-Mannschaft mit Erreichen des 1. Platzes steigt in die nächst höhere Klasse auf.
Beim Vereinshauptschießen 2024 mit leider nur 32 Teilnehmern, errangen Simone Jahn die Schützenkönigswürde und Josie Reichel die der Jungschützenkönigin. Bei der Vereinsmeisterschaft konnte man eine rege Beteiligung feststellen, insgesamt wurden in 9 Disziplinen, zwischen April und Oktober, bei 175 Wettkämpfen, 9 Vereinsmeister ermittelt. Mit evtl. noch mehr Disziplinen soll diese Meisterschaft, in diesem Jahr noch ausgeweitet werden.
Alexander Weiß appellierte noch einmal an alle Mitglieder, möglichst an alle Veranstaltungen teilzunehmen und sich dort eventuell auch einzubringen. Wenn sich niemand mehr für den Verein einsetzt oder Veranstaltungen nicht mehr besucht werden, ist dies der Anfang vom Ende, was in vielen Vereinen bereits geschehen ist. Letztendlich ist man ein Sportschützenverein, der auch Bedürfnisbescheinigungen für einen sportlichen Waffenbesitz ausstellt und die sportliche Verwendung auch zu bestätigen hat. Die gesetzlichen Vorgaben werden vom Verein exakt umgesetzt.
Der Ehrenvorsitzende und Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses Dieter Weiß gab bekannt, dass der Haushaltsplan wieder ausgeglichen, ohne neue Schulden, jedoch erstmals ohne Rücklage, gestaltet werden konnte. Der Ehrenvorsitzende appellierte an den Verein, die guten Beziehungen und den "Guten Ruf", den der Verein besitzt und sich in Hof und darüber hinaus, erworben hat, nicht zu verspielen.
Der vorgelegte Haushaltsplanentwurf ist bereinigt mit einem Volumen von 48 564 € ausgeglichen, es wurden die Kosten für die Erfüllung der Auflagen, die wegen Lieferschwierigkeiten der geforderten Bleistaubabsauganlagen, noch nicht vollständig abgeschlossen werden, von den Rücklagen wurden 15 000 € in den Haushalt 2025 eingestellt. Einzelheiten sind dem Haushaltsplan zu entnehmen. Es soll für die aktiven Sportschützen in 2025 der Aufenthaltsraum im 25-Meterstand, aufgrund der immer größeren Teilnehmer-Zahl bei den dort stattfindenden Events und Durchführung von Wettkämpfen, erweitert werden. Dafür appelliert der Verein an seine Mitglieder und an befreundete Firmen und Institutionen um finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung der geplanten Maßnahmen.
Die Vereinsmitglieder sollen mehr Geschlossenheit zeigen um zu verdeutlichen, wie es in der Vereinssatzung festgeschrieben ist, dass der Verein seine Mitglieder zu gemeinschaftlichen Schießübungen mit Sportwaffen vereinigen soll und das sportliche Schießen zu fördern und zu pflegen hat. Dazu zählt auch die Verpflichtung zu Tradition und die Leitung nach demokratischen Grundsätzen. Es wird darauf hingewiesen, dass das Mitglied, mit der Aufnahme in den Verein, dessen Satzung anerkennt. Die Schatzmeisterin Margot Prietsch gab im Jahresbericht bekannt, dass die Kasse wieder ausgeglichen und mit einem kleinen Guthaben abgeschlossen werden konnte. Die Kassenprüfung wurde von den Kassenprüfern Thomas Staudt und Simone Jahn durchgeführt, der Schatzmeisterin wurde eine Kassenführung ohne Beanstandungen bestätigt, die Einnahmen und Ausgaben wurden durch Belege dokumentiert. Simone Werner empfahl der Versammlung die Entlastung von Kasse und Vorstand.
Die Abstimmung ergab eine einstimmige Entlastung.
Über Neuerungen im Waffenrecht erhielten die Anwesenden einen Überblick von Herrn Schmidtnägel vom Ordnungsamt des Hofer Landratsamtes. Er stellte die neuen Aufbewahrungsvorschriften mit Klassifizierung der„0“- und „1“ -Waffenschränke in den Vordergrund, wie auch die 4- bzw. 6-Regel, bei den „Neubesitzern“ und die Nachschaupflicht der Behörden.
Ehrungen bei der Gaumeisterschaft 2024/25: Michael Jahn als 1. Ritter des Gauschützenkönigs, Max Hager 1. Platz in seiner Altersklasse beim Wurftaubenschießen, Paul Hagen ebenfalls 1. Platz in seiner Klasse, Simone Jahn 2. Platz LG-Auflage, Margot Prietsch 1. Platz LG-Auflage, Norbert Gnida 3. Platz Revolver Kal. .357. Ein Antrag der Vereinsführung auf Anpassung des Jahresbeitrages, aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung und vor Allem der Erhöhung der Verbandsabgaben, wird rege diskutiert und einstimmig angenommen.
Folgende Jahresbeiträge gelten ab 01.01.2026:
![]() Die für ihre sportlichen Leistungen ausgezeichneten, von links: Norbert Gnida, Paul Hager, Max Hager, Simone Jahn, Margot Prietsch, Steffen Kammler, Alexander Weiß |
Vom 26.02 bis 22.03.2025 findet wieder ein Waffen-Sachkundelehrgang mit Prüfung statt.
Interessenten möchten sich bitte bei Dieter Weiß – Tel.: 09281/44759, Mobil: 01629255912 oder per eMail: dietermonika87@gmx.de mit Name, Geburtsdatum und –Ort, Adresse und Telefonnummer, ggf. Mail-Adresse, verbindlich anmelden.
Alle Informationen finden Sie im folgenden PDF:
Waffen-Sachkundelehrgang 2025
Seit 31 Jahren veranstaltet der Schützenverein Jägersruh e.V. ein Neujahrsschießen, traditionell mit Vorderladern. Dafür stellt der Verein Ladeschützen sowie Pulver und selbst gegossene Bleikugeln. Sieger des 31. Neujahrsschießens ist heuer ein Gast, keine Sportschütze, Jan Werner aus Rodewisch, mit 41 erreichten Ringen. Die zum ersten mal vergebenen Medaillen gingen an die Mitglieder: Gold an Joachim Lenz, Silber an Peter Freund und Bronze an Norbert Gnida.
Insgesamt hatten sich 31 Starter im Kurzwaffenschießstand gedrängt, um das Jahr mit Krach und Pulverrauch – die Ventilatoren hatten Mühe den Dampf nach außen zu befördern - zu begrüßen. Bei Kaffee, Plätzchen von der Feli, Sekt und „Hochprozentigen“ wurden die Aktiven Ergebnisse jeweils, mehr oder weniger fachmännisch, begutachtet, mit lustigen Kommentaren bedacht und gewürdigt. Mit dabei waren auch 10 Gäste, die sich das rustikale Ereignis nicht entgehen lassen wollten, darunter als „Am weitesten angereist“ Kristina und Christian Bareis aus dem Schwarzwald und die Dress-Brüder aus München.
Jan Werner aus Rodewisch hatte zu Beginn mit 41 von 60 möglichen Ringen, bei drei Schuss mit dem Gewehr und drei Schuss mit der Pistole, vorgelegt, brachte damit die Sportschützen des Vereins ins Schwitzen und er wurde im Lauf des Nachmittags nicht mehr vom 1. Platz verdrängt. Allein Joachim Lenz, Spezialist Peter Freund und Norbert Gnida konnten mit 41, 40 und 37 Ringen und den Plätzen 2, 4 und 5 die „Ehre“ der Sportschützen retten, denn auch Kristina Bareis hatte, mit ihren 3. Platz, den Sportschützen gezeigt, dass auch Ungeübte, bei derartigen Events ihr Können zu zeigen in der Lage sind.
Vorsitzender Alexander Weiß übernahm die Preisverteilung bei einem Umtrunk im Schützenhaus Jägersruh. Er unterstrich die Tradition dieses Schießens, - hier Trifft Tradition auf Moderne,- bei dem die Aktiven, mal abseits von Wettkampfstress, ihr Hobby genießen konnten. Er bedankte sich bei den 10 Gastschützen – alle keine Sportschützen – aus dem Schwarzwald, aus München, aus Hof und Rodewisch - für ihr Kommen, sowie bei allen Teilnehmern und bei den Ladeschützen für ihren Einsatz.
![]() Im Bild die Preisträger: 1. v. links Norbert Gnida (Bronze), 2. v. links hinten Joachim Lenz (Gold), Bildmitte 2. Reihe Jan Werner, 4. v. rechts Peter Freund (Silber), es fehlt Kristina Bareis. |
![]() Die Urkunden zu den erstmals vergebenen Medaillen. |